| Inhaltsverzeichnis |
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| Unsere Route mit den wichtigsten Stationen |
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Gegen 13.10 Uhr bin ich in London angekommen und habe mich auf dem Weg zum Hotel gemacht. Ich startete meine
Tagestour mit dem Green Park und meinem verspäteten Mittagessen. Mein erstes Ziel war der Buckingham
Palace, von dort ging es weiter Richtung Big Ben und an der Themse entlang.
Am Abend saß ich am Lychester Sqare, bevor ich zum Golder's Green gefahren bin. Wir hatten uns dort
verabredet. Viktor ist von Bremen nach London Stansted geflogen und musste von dort mit dem National Express in
die Londoner Innenstadt fahren. Die erste Haltestelle ist Golder's Green, die er nach ungefähr einer
Stunde Fahrtzeit erreicht hat. Von der Innenstadt mit der U-Bahn sind es 30 Minuten Fahrt. Wir haben uns dort
dann nach einem Restaurant umgeschaut und gleich ein schönes indisches Restaurant entdeckt.
Nach unserem Frühstück haben wir uns entschieden zu Fuß durch die Stadt zu gehen. :) Angefangen haben wir am Earl's Court, wo es ein großes Veranstaltungszentrum gibt. Unser erstes Ziel war der Hyde Park. Direkt am Rand des Parks gibt es das Royal Art College. Dort war wohl an dem Tag gerade eine Feier, da wir viele Leute in besonderer Kleidung gesehen haben.
Im Hyde Park gibt es das Denkmal zur Prinzessin Diana. Es ist ein Brunnen, der wohl ihre gespaltene und liebenswerte Persönlichkeit darstellen soll.
Wir liefen weiter durch den Park und sahen auf dem Weg zum Buckingham Palace einige Reiter in Uniform. Den Wachwechsel am Palace haben wir leider nicht gesehen, da dieser nur alle 2 Tage um 11.30 Uhr stattfindet. Wenn man dort einen Platz ergattern möchte, muss man mindestens eine halbe Stunde früher da sein. Das haben wir am nächsten Tag während unserer Sightseeing Tour erfahren. Dennoch einen Blick auf Palace wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Als nächstes haben wir uns den Big Ben angeschaut, der noch ein ganzes Stück vom Palace entfernt
ist. Auf der anderen Uferseite befindet sich dann direkt das London Eye und das County House mit zahlreichen
Museen, wie z.B. das Movieum.
Am Ufer der Themse haben wir ein sehr guten Italiener entdeckt und dort zu Mittag gegessen.
Nach unserer Pause sind wir zur Waterloo Station gegangen. Der Bahnhof hat heutzutage nicht mehr so eine große Bedeutung, da er für viele Zuglinien nicht mehr als Endstation dient, wie es früher mal gewesen ist.
Gegenüber des Bahnhofs befindet sich das IMAX Kino mit der größten Kinoleinwand in ganz
London.
Wir haben unseren Stadtrundgang an der Themse fortgesetzt und sind auf dem Weg zur London Bridge an einem Piratenschiff vorbeigekommen.
Das angrenzende Viertel ist sehr schön, da es aus vielen kleinen engen Gassen besteht und die Häuser sehr luxuriös und hübsch aussehen.
An der Tower Bridge vorbei gibt es ebenfalls ein sehr schönes Hafenviertel mit sehr engen Straßen und sehr edel ausgebauten Wohnungen. Hier einmal zu wohnen, davon kann man wohl nur träumen.
Wir sind dann über die Tower Bridge gegangen und in ein sehr modernes Viertel gelangt. Obwohl die
Gebäude sehr modern sind, ist das London Town Centre der Ursprung der Stadt. Dort haben sich die
Römer ungefähr 43 n. Chr. angesiedelt.
Das Geschäftsviertel wurde vor ein paar Jahren neu ausgebaut und beschäftigt nun mehr als 300 000 Menschen, jedoch leben tun dort deutlich weniger. Wir haben es an dem späten Nachmittag mitbekommen, was dieses Geschäftsviertel ausmacht. Geschäftsviertel ist. Viele Menschen im Businesslook sind plötzlich auf den Straßen unterwegs gewesen und alle sind Richtung U Bahnhaltestelle gelaufen. Wir konnten die Menschen sehr gut beobachten, da wir uns für ein Päuschen in ein Café gesetzt hatten.
Danach machten wir uns auf den Weg zurück, was aber hieß, dass wir noch ein sehr weiten Weg vor uns hatten. Wir sind an der St. Pauls Kathedrale vorbeigekommen, bei der die Statue der Königin Queen Anne (1702-1714) steht. Die Königing bekam 17 Kindern, doch keines der Kinder hat überlebt.
Wir liefen die Straße entlang die das London Town Centre mit dem Winchester Centre verbindet. Die
Grenze wird mit einer Statue, in der ein Drache zu sehen ist, aufgezeigt.
An dem Abend sahen wir viele englische Pubs, die zu dieser Uhrzeit auch sehr gut besucht waren. Meistens waren
es wohl Geschäftsleute, die sich noch auf ein Feierabendbier trafen. Es gibt hier an der
„Grenze“ der beiden alten Städte, die nun London bilden sehr viele schöne Sackgassen mit
vielen Möglichkeiten seinen Feierabend zu genießen.
Unsere nächste Pause war am National Art Gallery, wo wir uns schließlich noch dazu entschlossen haben, die restlichen 5km zum Hotel ebenfalls noch zu laufen.
So sind wir an dem Tag grob geschätzt eine Strecke von über 20 km abgelaufen, was wir natürlich auch nicht jedem empfehlen. Wir fanden diesen „Spaziergang“ aber dennoch sehr gut, da wir dadurch viele schöne Plätze gefunden haben.
Unser Abendbrot bestand aus einem viel zu teurem und viel zu kleinem Döner, den wir uns in der Nähe vom Hotel gekauft haben.
Nach unserem Frühstück im Hotel sind wir zur U-Bahn Station Earl's Court gegangen und von dort zum
Leicester Square gefahren. Diesmal haben wir uns ein Tagesticket gekauft, welches sich bereits ab der 2. Fahrt
lohnt, da eine Einzelfahrt auch schon 4 Pfund kostet.
Wir hatten uns entschieden die Sightseeing Bustour zu machen. Am Leicester Square haben wir uns die Karten
gekauft und sind 10 Minuten später in den Bus eingestiegen. Dieser Bus bietet 6 verschiedene Routen an,
die thematisch geordnet sind. Von diesen Touren werden jedoch nur 2 in anderen Sprachen durchgeführt. Wir
haben uns für die längste Route entschieden, die auch in deutsch angeboten wurde. Während der
Fahrt mit dem Bus kann man an jeder beliebigen Haltestelle aussteigen und zu einem späteren Zeitpunkt
wieder einsteigen.
Ein kostenloser Boottrip auf der Themse ist in dieser Busstour ebenfalls enthalten. Wir sind an der
Haltestelle London Tower ausgestiegen und ins Boot umgestiegen. Der Kommentar auf dem Boot war dann allerdings
nur in englisch. Wir haben eine Rundfahrt gemacht, da wir nicht bei der Haltestelle Big Ben ausgestiegen sind,
sondern wieder die gleiche Strecke zurückgefahren sind.
Wieder am London Tower angekommen, war es genau die richtige Zeit für ein Mittagessen. Wir hatten dort in der Nähe ein zur Lunchzeit günstiges spanisches Restaurant entdeckt, welches wir dann auch besucht haben.
Nach unserem Essen sind wir erneut in den Bus eingestiegen und haben die rote Tour fortgesetzt. Wir
saßen natürlich im Bus oben, wo es nach einiger Fahrtzeit dann doch recht kalt wurde.
Am Ende der Route blieb uns nicht mehr viel Zeit, da wir um 18.30 Uhr in den Reisebus nach Bournemouth
einsteigen mussten. Die restlichen Bustouren, die im Preis enthalten sind, konnten wir leider nicht mehr
nutzen.
Nach einer 2,5 h langen Fahrt kamen wir in Bournemouth an und sind direkt ins Hotel gegangen.
Diesen Tag haben wir genutzt, um uns ein wenig auszuruhen. Unser ausführliches Frühstück im
Hotel haben wir sehr genossen.
Am Nachmittag sind wir ins Oceanarium in Bournemouth gegangen. Den Eintrittspreis von £7 fanden wir
jedoch nicht gerechtfertigt.
Am Abend haben wir einen ausgedehnten Spaziergang am Strand gemacht, der in Bournemouth 7 Meilen lang ist und
die Haupttouristenattraktion der Stadt ist Trotz leichten Rieselregen bei sehr warmen, leichten Wind hatten wir
diesen Spaziergang sichtlich genossen.
Für diesen Tag hatten wir einen Tagesausflug nach Bath gebucht. In Bournemouth gibt es einige Busanbieter, die Tagesausflüge anbieten. Wir hatten die Tour mit Discover Dorset Tours gebucht und wurden direkt um 09.00 Uhr von unserem Hotel mit einem kleinen Bus (max. 16 Personen) abgeholt.
Die Fahrt nach Bath dauerte rund 2 Stunden. Eine kleine Kaffee bzw. Teepause wurde auch noch eingefügt, da für die Engländer Teepausen immer von großer Bedeutung sind.
Unsere Tour in Bath startete mit einem kleinen Stadtrundgang, der von unserem Busfahrer durchgeführt wurde.
Bath wurde bereits von den Römern im Jahr 43 n. Chr. gegründet. Die Stadt ist berühmt
für ihre römischen Bäder, die aus den warmen Quellen entwickelt wurden. Es sind die einzigen
heißen Quellen in England. Zur Zeit der Königin Elizabeth I entwickelte sich Bath zum Kurort der
wohlhabenderen Bevölkerung.
Unser Rundgang begann beim Royal Crescent, führte uns zum Circus, weiter zum Jane Austen Centre, zum Bath Abbey und schließlich zum Roman Baths. Zuerst wollten wir ins Roman Baths gehen, haben uns bei einem Eintrittspreis von £11 dagegen entschieden.
Nachdem Rundgang konnten wir den Rest des Nachmittags nach unserer freien Verfügung verbringen. Wir
haben uns zuerst die Pulteney Bridge genauer angeschaut, da es eine der seltenen Brücken der Welt ist, die
Shops beinhaltet.
Danach sind wir eine Weile ein bisschen ziellos durch die Stadt gegangen, haben uns nochmal die interessanten
Plätze angeschaut.
Unser Mittagessen haben wir in einem Restaurant am Bath Abbey verbracht. Direkt an der Kirche gab es zu der
Zeit eine Bilderausstellung mit Luftaufnahmen aus der ganzen Welt.
Um 17.00 Uhr mussten wir am Pick up Point für unseren Bus sein.
Den Abend in Bournemouth haben wir mit einem Essen beim Döner und einem kleinen Spaziergang verbracht.
Unser zweiter Tagesausflug mit dem DiscoverDorset Unternehmen sollte uns ein Stück die Jurassic Coast entlang führen. Wir wurden wieder morgens um 09 .00 Uhr vom Hotel abgeholt.
Jurassic Coast zählt zum ersten natürlichen Weltnaturerbe Englands und ist demnach dem Great Barrier Reef und dem Grand Canyon gleichgestellt. Die Küste von Dorset und East Devon wurde wegen der einmaligen Geologie zum Weltnaturerbe erklärt. Die Jurassic Coast erstreckt sich über 160km und fasst auf dieser Strecke 185 Millionen Jahre Erdgeschichte zusammen.
Unser Tagesausflug hat uns nur einen kleinen Abschnitt der Küste gezeigt. Diesmal war es für uns
keine einmalige Anfahrt, sondern unser Bus hielt an 5 verschiedenen Stellen an. Zwischendurch hatten wir etwa
eine Fahrt von 10-30 Minuten.
Zunächst fuhr der Bus nach Poole und über die Fähre zur Isle of Purbeck. In der Nähe von Studland haben wir unseren ersten Stopp eingelegt. Von dort aus konnte man auf die Stadt Bournemouth schauen. Der Busfahrer hat am Strand einiges zur Jurassic Coast erzählt und außerdem sollte sich jeder der Reisegruppe kurz vorstellen.
Unser nächster Halt war ein Stückchen von Swanage entfernt. Wir hielten direkt an der Küste,
wo es auch ein Café gab, sodass jeder die Möglichkeit hatte ein „cup of tea“ zu
trinken.
Von dem Café aus sind wir etwa 20 Minuten entlang der Küste spazieren gegangen, bevor es mit dem Bus weiter zum Corfe Castle ging.
In der kleinen Stadt um das Corfe Castle hatten wir 1,5h Zeit, um in Ruhe Mittag zu essen und sich alles anzuschauen. Wir sind ein bisschen an der Burg entlanggegangen, haben es uns auch gespart die Burg zu besichtigen. Der größte Teil vom Castle ist zerstört wurden, sodass es sich kaum lohnt dafür Eintritt zu bezahlen.
An einem Strandabschnitt sollten wir „Fossil hunting“ betreiben, dass heißt in den Steinen nach Fossilien suchen.
Unser letzter Punkt war die einmalige Felsenformation „Durdle Door“ in der Nähe von West Lulworth. Vom Durdle Door aus sind wir über einen Hügel an der Küste entlang in die Stadt gelaufen, wo wir es uns schließlich bei einem Tee und Stück Kuchen in einem Café gemütlich gemacht haben. Dieser Küstenabschnitt mit kleinen Buchten und kleinen, idyllischen Fjörden, wo sich einige wenige Cafes für die vielen Touristen und einige Bauernhöfe befinden, gehört ganz sicher zu den schönsten Regionen Englands. Für uns der Höhepunkt unserer Reise.
Gegen 17.00 Uhr fuhren wir von dort aus auf dem direkten Weg nach Bournemouth zurück.
Am Abend haben uns unsere Freunde Sarka und Tomas zum Dinner in ihrer Wohnung eingeladen. So hatten wir einen sehr lustigen Ausklang für den Tag.
Unseren letzten Tag hatten wir zu unserer freien Verfügung, da kein Tagesausflug geplant war. Wir hatten uns dafür entschieden zum Schloss Highcliffe Castle in Christchurch zu fahren.
Gegen 10.30 Uhr haben wir uns auf den Weg ins Zentrum gemacht und in der Touristinfo nach dem richtigen Bus
gefragt. Der freundliche Mann dort wollte uns gar nicht so lange aufhalten und drückte uns ein
„Buch“ in die Hand. In diesem „Taschenbuch“ sind recht ausführliche Infos zu allen
Buslinien in der Stadt enthalten gewesen. Man bedenke, die Stadt hat etwa 50 Buslinien die sich auf etwa 12
Busstationen, allein an der Touristinfo, und 3 Anbieter aufteilen.
Das Schloss haben wir nicht besucht, sondern haben uns den Park und die Umgebung angeschaut. Wir sind direkt vom Schloss aus zum Strand gekommen und konnten eine Weile am Strand entlang laufen und gutem Wetter entlang laufen.
Wir hatten uns vorgenommen bis in die Innenstadt von Christchurch zu gehen, doch im laufe der Zeit merkten wir das es doch mehr Kilometer sind als wir dachten. Nach gut einer Stunde sind wir schließlich in der City angekommen und kurze Zeit später auch schon in den Bus eingestiegen.
Von Christchurch sind wir über Bournemouth in die entgegengesetzte Richtung nach Poole gefahren.
Die Stadt Poole hat einen sehr berühmten Hafen, da dieser der zweitgrößte natürliche Hafen der Welt ist. An erster Stelle ist Sydney. Auch sonst lohnt sich Poole für einen Tagesausflug, da man durch die Innenstadt bummeln kann und die Atmosphäre am Hafen genießen kann. Am Hafen liegen viele Pubs, die es lohnt sich anzuschauen.
Unser Abendessen haben wir am Hafen in einem kleinen Café verbracht und haben sehr gutes Essen bekommen.