Unsere Route mit den wichtigsten Stationen


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Hermannsdenkmal Auf unserer Weiterfahrt zum Hermannsdenkmal bei Detmold haben wir einen kurzen Zwischenstopp beim Schloß Ippenburg gemacht. Schilder haben uns dort hingelockt, aber wir mussten feststellen, dass es nicht viel zu sehen gibt.

Das Hermannsdenkmal ist dem Armenius, Anführer der Varusschlacht gewidmet. Ernst von Bandel ist Architekt des Denkmals und sein Leben wurde von dem Bau des Denkmals bestimmt. Das Denkmal soll ein Nationalsymbol sein, da man die Schlacht wie bereits oben beschrieben als "Ursprung der deutschen Entwicklung" sieht.

1838 begannen die Bauarbeiten, jedoch erst 18.08.1875 wurde das Denkmal eingeweiht. Armenius ist Richtung Westen ausgerichtet, d.h. in Richtung des früheren Feindes Frankreich.

Wir haben uns auf das Hermannsdenkmal gewagt und einen schönen Rundblick über den Teutoburger Wald und die Umgebung genossen. In der unmittelbaren Nähe gibt es die Bandelhütte, wo der Architekt während des Baus gewohnt hat. Heute befinden sich in der Hütte viele Informationen rund um das Denkmal für die Besucher zum nachlesen.

Das Denkmal ist auf jeden Fall einen Besuch wert und auch die Region rund um das Denkmal. In Detmold gibt es z.B. ein Residenzschloss, welches sehenswert ist. Wir haben es uns auf Grund von Zeitmangel nicht angeschaut, sondern uns auf die Weiterreise nach Köln gemacht.

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Trier

schloss kaisertherme Wir sind dann weiter nach Trier gefahren, um uns die älteste Stadt Deutschlands anzuschauen. In Trier haben wir uns das Schloss, Kaisertherme, Liebfrauenkirche, Dom, Marktplatz und Porta Nigra angeschaut. Auch diese Stadt zeugt, wie viele linksrheinische Städte, von sehr starker römischer Präsenz. Aber solche Bauten wie das Schloss und die Kaisertherme zeugen von der wichtigen Stellung und der Bedeutung der Stadt Trier in weit darauf folgenden Zeitraum.

dom von trier marktplatz Auf unserer Weiterfahrt sind wir auf den Kockelsberg gefahren und haben eine wunderschöne Aussicht entdeckt. Oben auf dem Berg gab es ein Berghotel "Kockelsberg", wo wir uns schnell zu einem Kaffee verführen ließen, um das Trier-Panorama zu genießen.

porta nigra kirche saarbrücken

ausblick kockelsberg schloss saarbrücken Auf der Fahrt zu unserem nächsten Ziel Freiburg haben wir in Saarbrücken einen Stopp eingelegt und ein paar Eindrücke von der Stadt bekommen. Wir sahen das Schloss und die Ludwigskirche. Der Halt ist einfach zu kurz gewesen, um uns einen besseren Eindruck zu verschaffen. Auf der Weiterfahrt Richtung Freiburg haben wir den Weg über Frankreich genommen und dort auf einem Campingplatz übernachtet.

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Berg Schauinsland und Bergbaumuseum

seilbahn schauinsland Der Tag gehörte Tatjanas Ziel dem Silberbergwerkmuseum in der Nähe von Freiburg. Das Bergwerk ist das größte Süddeutschlands, 100km lang und 900m tief. Wir sind zur Seilbahn Schauinsland gefahren und haben ein Kombiticket für die Seilbahn und das Museum gekauft. Bis dahin wussten wir noch gar nicht mit welcher besonderen Bahn wir da fahren werden.
Sie wurde 1930 als erste Personenseilbahn der Welt nach dem Umlaufprinzip in Betrieb genommen. Die Bahn ist 3600m lang und man überwindet einen Höhenunterschied von 746m. Die Fahrt dauert insgesamt 15 Minuten, was recht lang ist.

ausblick schauinsland ausblick schauinsland Der Berg selbst ist 1284 m hoch und damit der 3. höchster Berg des Schwarzwaldes. Von der Bergstation der Seilbahn sind wir zum Gipfel gewandert und auch auf den Aussichtsturm und haben die Aussicht genossen. (Auf der Plattform steht man dann 1302m über dem Meerespiegel.) Wir haben das schöne Wetter und die Bergwanderung noch eine Weile genossen. Der Berg ist guter Ausgangspunkt für Wanderungen.

Um 14.00 Uhr fand unsere kleine Führung von 1 ½ h statt. Es gibt auch eine große Führung, die dann 2,5 Stunden dauert. Zunächst wurden wir mit Helm, Handschuhe und einer Helmlampe ausgestattet. Der Helm erwies sich bei mir als sehr nützlich, da es sehr enge Stellen im Bergwerk gibt und ich mich, tolpatschich wie ich bin ;) ,sonst mehrmals am Kopf gestoßen hätte. Wir sind mit Hilfe von 6 schmalen Holzleitern auf die erste Ebene gekommen und haben dort den mittelalterlichen Stollen und einen neueren angeschaut.

Unser Führer hat uns erklärt, wie die Bergleute im Mittelalter Licht bekommen hatten. Am Anfang hat man Kiefernnadeln angezündet. Später gab es Öllampen, die die Bergarbeiter selbst bezahlen mussten. Mit Hammer und Meißel sind die Arbeiter im Mittelalter 2-5cm pro Arbeitstag (12h) vorangekommen. Später gab es Bohrer mit denen es schneller ging. Danach wurde durch Schwarzpulver das ganze noch einmal beschleunig. Das Museum ist sehr empfehlenswert.

Am späten Nachmittag haben wir Freiburg kurz besucht und dort zum Abendbrot Döner, was typisch deutsches gegessen. In Freiburg haben wir nur die Innenstadt angeschaut und die Kirche, die im Besonderen durch die Gewinne im Bergwerk finanziert wurde und worauf die Freiburger stolz sind, weil sie "genauso groß wie Kölner Dom ist".

Raus aus der Stadt Richtung Feldberg und Titesensee. Dort haben wir auch übernachtet und sind am nächsten Morgen Richtung Feldberg gefahren.

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Konstanz

konstanz konstanz Da das Wetter nicht so richtig zum baden war, haben wir uns die Stadt Konstanz angeschaut. Wir haben einen kleinen Stadtrundgang gemacht und das Münster unserer lieben Frau besichtigt. Konstanz hat eine schöne alte Innenstadt und es gibt auch einige sehenswerte Museen zur Geschichte, die wir aus Zeitmangel nicht angeschaut haben.

Am Nachmittag haben wir unsere Route fortgesetzt und sind auf der anderen Seite des Bodensees in Richtung Friedrichshafen entlanggefahren und in der Umgebung Lindaus einen Campingplatz für die kommenden Tag aufzusuchen.

Bodensee: Badetag

bodensee bodensee Dieser Tag gehörte ganz dem Faulenzen und Rumliegen am Strand. Dabei sollte man jedoch eines beachten. Achtung: VERBRENNUNGSGEFAHR! Man sollte Sonnencreme benutzen und auch nicht zulange in der Sonne liegen. *zwinker* Unsere Mitreisenden haben das nicht beachtet und einen Sonnenbrand bekommen.

Am Abend sind wir kurz ins Zentrum von Lindau und haben dort zu Abend gegessen. Bitte macht nicht den gleichen Fehler und geht ins Restaurant Pizzeria "Zur alten Werft". Die Bedienung war einfach nur furchtbar und das Essen viel zu teuer. Auch für andere Restaurants in Lindau muss man tief in die Geldbörse greifen.

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neuschwanstein vorderseite schloss neuschwanstein Zuerst kann man den Thronsaal bewundern, wo der Thron selbst noch nicht steht. Im Thronsaal hängt ein Kronleuchter, der "gerade mal" eine Tonne wiegt. Der Mosaikboden besteht aus 2 Mio. Steinchen und an den Wänden sind Malereien mit den wichtigsten europäischen Führungspersonen der damaligen Zeit.

Im Schlafsaal des Königs zieren viele Schnitzereien die Wände und das Bett. Allein hier haben 17 Schnitzer 4 Jahre lang gearbeitet.

Das gesamte Schloss sollte dem Künstler Richard Wagner gewidmet werden und deswegen kommen in jedem Zimmer Werke von ihm vor. Viele Opern und dessen Figuren werden auf den Wänden dargestellt. So gibt es auch eine Tropfsteinhöhle, die eine Kulisse von einer Oper von Wagner abbildet.

Außerdem sieht man in jedem Zimmer Schwäne, bis zu 100 Stück in einem Raum. Ludwig II mochte die Tiere. Daher auch der Name Schloss Neuschwansein.

Zum Schluss sahen wir noch den Theaterraum mit vielen Kerzen, der auch nur teilweise fertig ist und die Küche. Im Theater werden heute Stücke aufgeführt.

panorama Das Besondere an dem Schloss ist nicht nur das Schloss selbst, sondern die Lage. Vom Schlosshügel hat man einen sehr schönen Blick auf die Berge, den Alpsee und das Alpenvorland mit mehreren Seen. Schloss Neuschwanstein sollte man einmal gesehen haben.

Wir sind nach Besichtigung direkt nach München gefahren und haben im Hotel weit außerhalb der Stadt übernachtet.

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Für das gesamte Museum empfiehlt sich Themenbereiche rauszupicken und diese an einem gesamten Tag einzeln anzuschauen.

Am Nachmittag haben wir uns nach einigem hin und her doch wieder gefunden und konnten unsere Tour gemeinsam fortsetzen. Wir wussten nicht mehr so recht was wir anschauen sollten, also sind wir wieder aus der Innenstadt raus zum Olympiastadion gefahren.
Das hätten wir uns auch sparen können, da der Eintritt für das Stadion zu teuer ist und es sich nicht lohnt. Viktor hat uns nur die ganze Zeit vom Stadion in Berlin vorgeschwärmt und das es dort viel besser. Trotzdem denken wir bei einer Veranstaltung lohnt es sich das Stadion zu betreten.

Unser Fazit für München war, man sollte unbedingt sein Auto außerhalb parken und sich vor einer Reise bestimmte Ziele auszusuchen, um nicht planlos wie wir durch die Stadt zu irren.

Von München aus sind wir Richtung Nürnberg gefahren und haben dort übernachtet. Nürnberg haben wir dazwischen geschoben, anstelle einen 2. Tag in München zu verbringen.

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Völkerschlachtdenkmal Leipzig und Führung durch Berlin

völkerschlachtdenkmal In Leipzig haben wir das Völkerschlachtdenkmal und das dazugehörige Museum angeschaut.

Das Denkmal wurde zum Gedenken an die Völkerschlacht im Oktober 1813 errichtet. Genau 100 Jahre nach der Schlacht wurde das Denkmal eingeweiht.
In und um Leipzig gibt es ca.100 kleine Denkmäler für die Schlacht, die auf Grund von Geldmangel errichtet wurden. Für das größte Denkmal Deutschlands wurde damals ein Bund gegründet, die für das Projekt Geld warben und sogar eine Lotterie betrieb.

Im Denkmal gibt es einen großen Innenraum mit Krypta, als Gedenken an die Opfer. 4 Riesenstatuen symbolisieren wichtige Eigenschaften des deutschen Volkes (Tapferkeit, Volkskraft, Glaubensstärke und Opferfreudigkeit.)

Von der Plattform oben kann man über die gesamte Stadt schauen. Leider ist dort oben ein Haufen fliegender Ameisen, die sehr unangenehm sind. Bereits an der Kasse wird darauf hingewiesen, was wir aber übersehen haben. Wer die Ameisen umgehen möchte, bleibt auf der 1. Plattform in 61m Höhe und genießt von dort das Panorama, (was vollkommen ausreicht.)

In dem kleinen Museum erfährt man alles zur Vorgeschichte der Schlacht, jedoch etwas wenig zur Schlacht selbst. Wir haben den Audioguide dazu genommen und er ist sehr empfehlenswert, da der Mann hochdeutsch mit sächsischem Dialekt spricht und es interessant gemacht ist. Der Audioguide erzählt zusätzliche Dinge, die man nicht im Museum nachlesen kann.

In Leipzig haben wir uns noch die russische Gedächtniskirche angeschaut. Sie ist den russischen Soldaten gewidmet, die in der Zeit von 1813-1945 für die Freiheit gefallen sind.

Berlin stand an dem Tag auch noch auf dem Programm( ein sehr ausgefüllter Tag). Nachdem wir nach langem Suchen einen Campingplatz in der Nähe vom Flughafen Tegel Siemensstadt gefunden hatten, machten wir uns gegen 19.30 Uhr in die Innenstadt auf.

Viktor hat uns eine private kostenlose Führung durch die Stadt geboten, da er 10 Jahre lang in Berlin gelebt hat, kennt er sich sehr gut aus. Auch ich war schon einige Male in Berlin und somit sind mir die Touristenanziehungspunkte bekannt. Tatjana und Andrej haben die Stadt zum ersten Mal besucht. Unsere Führung begann am Potsdamer Platz, führte uns zum Checkpoint Charly, Friedrichstraße, Altstadt, Rathaus, Fernsehturm, Alexanderplatz mit Weltuhr, Karl-Marx-Denkmal, Berliner Dom, Unter den Linden zum Brandenburger Tor und zurück zum Anfangspunkt. Jeder der bereits in Berlin gewesen ist, kann sich sicher vorstellen, was für einen Fußmarsch wir da hinter uns hatten. Um 01.00 Uhr waren wir wieder zurück im Zelt.

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Bergen-Belsen

Unseren letzten Urlaubstag hatten wir erst anders verplant. Wir wollten eine Kanutour auf dem Müggelsee machen und ein wenig faulenzen. Doch das Wetter spielte nicht so ganz mit, also haben wir unser "Ersatzziel" Bergen-Belsen angesteuert. In Bergen-Belsen gibt es ein Dokumentationszentrum mit Informationen zu dem Konzentrationslager Bergen-Belsen und alles Drumherum zusammenhängende Geschehen.

So z.B. die Entwicklung der am Anfang für politische Gegner zügig errichtete "Gefängnisse" zum einen Konzentrationslager oder gar zu Vernichtungslager. Die "Ausbildung" des Personals und die Behandlung der "Gefangenen", die schnell in die menschenverachtenden Richtung abdriftete. Als Mahnmal ist Bergen-Belsen besonders hervorzuheben und wir fanden es wichtig auch so einen geschichtlich "schrecklichen" Ort in unsere Tour einzubeziehen.

Die Letzten ca. 180 km nach Hause sind wir dann langsam und wissend, dass wir nicht mehr viel laufen müssen, entspannt angegangen.

17.30 Uhr passiert uns noch eine mittelschwere Katastrophe. Ich muss feststellen, das ich unseren altgedienten Schirm, der uns in Frankreich und Deutschland gute Dienste geleistet hat, in Bergen-Belsen vergessen habe.

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