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Da wir uns immer noch kein Navigationssystem angeschafft haben, mussten wir uns wieder auf den Atlas, die Ausschilderung und den Stand der Sonne ;) verlassen.
Wir haben zur Anreise nach Kopenhagen die Autobahn genutzt. Es gibt nur eine leicht überschaubare Anzahl der Autobahnen in Dänemark. Im Prinzip gibt es nur eine von West nach Ost und eine von Nord nach Süd verlaufende Autobahn. Auffällig ist, dass die Autobahn voll mit Familienvans ist, dagegen aber sehr wenige LKWs auftauchen.
Die Raststätten und Parkplätze sind in kleinen Abständen von ca. 25km vorhanden und sind oft ganz im Grünen mit Sitz- und Essmöglichkeiten versehen, wo man ganz entspannt picknicken kann. Oft gibt es (teils umfangreiche) Spielplätze, die gut gestaltet sind. An jeder Raststätte bzw. Autobahnparkplatz gibt es eine Infotafel, die Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten anzeigt. Wir haben die Informationen sehr umfangreich für unsere Reise genutzt und einige schöne Regionen gesehen.
Es gibt keine Mautgebühr auf der Autobahn, jedoch muss man für die Brücken eine Maut bezahlen. Wir sind zweimal über die Storebæltbrücke zwischen Korsør und Nyborg gefahren und zahlten für jede Fahrt 215 DKK (ca. 28,90 Euro). Zudem gibt es noch die Øresundbrücke zwischen Kopenhagen und der schwedischen Stadt Malmö, die laut dem Magazin Motorvej 260 DKK (ca. 34,90 Euro) kostet.
In Dänemark gibt es eine Mischung aus Ampeln und Kreisverkehren. Kreisverkehre sind meist auf den Bundesstraßen anzufinden und großzügig angelegt. Fast im ganzen Land sind, ähnlich wie in Holland, Fahrradwege neben den wichtigen Bundesstraßen angelegt. Man könnte sehr gut den großen Teil der Inseln mit Rad befahren.
Die Ausschilderung von Autobahnen ist gut, dagegen sind die restlichen Straßen schlecht beschildert. Oft stehen die Schilder an Kreuzungen, sodass man sie erst erkennt, wenn man vorbeifährt.