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Wie bei unseren Urlaubsreisen zuvor haben wir uns keinerlei Gedanken über die Übernachtungsmöglichkeiten in Dänemark gemacht. Hotelübernachtung haben wir komplett weggelassen, da uns die Preise der Hotels sehr hoch vorkam, wir außerdem Gefallen am zelten gefunden haben und es nur eine kurze Reisezeit war. Für unseren nächsten Urlaub haben wir uns auf jeden Fall dazu entschlossen ein besseres Zeltequip (größeres Zelt, aufblasbare Matratze und Kocher) anzulegen, um mehr Luxus beim zelten zu haben.
In unserer ersten Nacht waren wir gezwungen unser Zelt in einem kleinen abgelegten Plätzchen aufzuschlagen. Wir haben uns erst gegen 21.00 Uhr auf die Suche nach einem Campingplatz gemacht und festgestellt, dass bereits ab 20.00 Uhr keine Rezeption mehr besetzt ist.
In Dänemark ist es so, dass man zwingend einen Campingpass erwerben muss. Der Pass kostet einmalig 90 DKK (ca. 12 Euro) und kann direkt beim ersten Campingplatz beantragt werden. Hierfür benötigt man offiziell seinen Personalausweis, doch bei uns hat die Dame am Empfang keinen Blick auf den Ausweis geworfen ;).
Unsere erste Nacht im Zelt haben wir an der Storebæltbrücke zwischen Korsør und Nyborg verbracht. Der Platz lag direkt am Meer und hatte Zugang zu einem Strand. Durch die Nähe zur Brücke, war der Verkehr auf der Autobahn zu hören. Die Toiletten und Duschen waren einzeln in kleinen Holzhütten angelegt und demnach nicht nach Männlein und Weiblein getrennt. Alles bei dem Campingplatz war sehr sauber und angenehm.
Die nächste Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz Trelde Næs, etwa 10km von Fredericia entfernt. Dieser große Campingplatz liegt auf einer sehr schönen Halbinsel, die direkt ins Meer hinausragt. Den Sandstrand konnte man direkt über eine sehr steile Treppe erreichen und vom Strand aus dann die felsige, steile Küstenlandschaft genießen. Von der Ausstattung (sanitäre Anlagen, Koch- und Geschirrplätze, sowie Spielplatz) hatte auch dieser Platz alles zu bieten und lässt keine Wünsche offen.
Der letzte Campingplatz gehörte zum Freizeitpark Legoland und hat uns auch sehr gut gefallen. Das besondere an dem Platz war, dass es ein Bistro gab, wo man Frühstück und Mittagessen konnte. Wir haben uns für den letzten Tag auch für das Frühstück angemeldet, waren jedoch enttäuscht, da für uns das Preis- Leistungsverhältnis nicht übereinstimmte.
Alles in allem sind die Campingplätze in Dänemark sehr sauber, ruhig und vor allem in Strandnähe zu finden. Auffallend ist, dass es auf jedem Platz einen sehr großen Spielplatz (oft mit Hüpfeball) gibt.