| Inhaltsverzeichnis |
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| Unsere Route mit den wichtigsten Stationen |
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Gut gelaunt sind wir um
9.00 Uhr in Wilhelmshaven gestartet. Wir machten zwischen Kiel und Hamburg eine längere Mittagspause
und sind dann bis Kopenhagen durchgefahren.
Gegen 16.30 Uhr sind wir in der Stadt angekommen und haben in einem Parkhaus unser Auto abgestellt.
Direkt im Parkhaus wurden wir angehalten und uns wurde ein Platz zugewiesen. Anschließend versuchte
uns der Parkwächter auf Englisch zu erklären, dass wir den Autoschlüssel dort lassen sollen.
Der Schlüssel wurde dort in einen Safe gepackt und wir bekamen einen Zettel mit der Nummer mit.
Anschließend haben wir uns auf in die Innenstadt gemacht. Zunächst sind wir ein bisschen
ziellos durch die Kopenhagener Innenstadt gelaufen. Die erste Sehenswürdigkeit, die wir entdeckt
haben, war das Tivoli. Es ist einer der ältesten Freizeitparks mitten im Zentrum von Kopenhagen. Im
Nachhinein hab ich erfahren, dass es dort das höchste Kettenkarussell gibt. Natürlich ist es von
außen zu sehen, wenn sich das Karussell über Kopenhagen erhebt.
Unsere Stadtbesichtigung führte uns weiter zum Hauptbahnhof und dem Rathaus. Wir sahen die alte
Börse mit den zahlreichen Restaurants und liefen durch die Freistadt Christiania. Das Viertel
betrachtet sich als Freistadt, welches sich unabhängig von den staatlichen Behörden
verwaltet.
Unser erstes Restaurant in Dänemark war ein Italiener, der direkt an einem
Platz nahe dem Nyhavn mitten in Kopenhagen lag. Wir konnten noch draußen sitzen, denn das Wetter war
gegen Abend auch noch angenehm warm.
Nachdem leckeren Essen sind wir den Nyhavn entlang gegangen und konnten den Hafen und die
Restaurantmeile in der Abendstimmung erleben. Direkt am Ufer kann man auf die neue Oper auf der anderen
Flussseite blicken.
Gegen 22.00 Uhr sind wir erst aus dem Parkhaus gefahren, um uns auf die Suche nach einem Schlafplatz zu
machen. Hotels in der Kopenhagener Innenstadt waren nicht für unsere Verhältnisse geeignet,
deswegen sind wir aus der Stadt raus gefahren. Wir entdeckten noch in Kopenhagen selbst einen Campingplatz,
doch dieser hatte seine Pforten bereits um 20.00 Uhr geschlossen.
Noch eine weitere Stunde haben wir nach einem geeigneten Platz für unsere Übernachtung gesucht.
Schließlich haben wir uns für einen Platz an einem kleinen Bach entschieden, wo wir die ganze
Nacht, begleitet von starkem Gewitter und Blitzen, im Zelt übernachtet haben.
Da wir recht weit aus der Stadt raus gefahren waren, beschlossen wir unsere Reise weiter Richtung Westen
fortzusetzen. Unser nächstes Ziel war die Stadt Sorø. Hier gab es eine wunderschöne
Parkanlage direkt an einem See nahe der Innenstadt. Die ganze Anlage war sehr gepflegt und war wohl teil
einer Schule.
Wir haben unsere Tour fortgesetzt und entdeckten nahe der Stadt den Nationalpark bei Lynge. Wir liefen
zu einem Golfplatz, der von der Straße ausgeschildert war. Golfplätze haben wir in Dänemark
öfters ausgeschildert gesehen. Auf dem Weg dorthin sahen wir sehr schöne kleine idyllische
Häuser.
Inmitten des Nationalparks lag ein See, dessen Ufer wir unbedingt erreichen wollten. Dafür sind wir
durch ein naturbelassenes Waldstück gelaufen und hielten uns dabei nicht an den Weg. Der Weg war oft
kaum zu erkennen, da umgefallene Bäume diesen an manchen Stellen gekreuzt haben. Als wir später
wieder auf dem Rückweg zu unserem Auto waren, haben wir eine Karte gesehen, die einen Rundgang durch
unser gelaufenes Waldstück ausgeschildert hat.
Gegen 13.30 Uhr saßen wir zum Mittagessen in der Stadt Næstved. Die
Stadt haben wir uns ein bisschen angeschaut und noch kurz im Supermarkt eingekauft.
Zwischen den einzelnen Städten haben wir versucht, die "Landwirtschaftlich schönen Strecken" zu fahren. Die Schilder für diese Strecken, die in ganz Dänemark zu finden sind, sind durch eine Blume ausgezeichnet. Deswegen tragen die Strecken auch den Namen Margerite-Route. Es handelt sich dabei immer um abgelegene, schmale und sehr gewundene Landstraßen, wo selten ein Auto anzutreffen ist. Deswegen sind diese Strecken sehr gut für Fahrradfahrer zu empfehlen. Man sieht sehr schöne Landschaften, fährt durch kleine Dörfer mit niedlichen Häusern und es bietet sich jederzeit eine Gelegenheit zum Rasten an. Für Wohnwagen ist die Margerite-Route nicht unbedingt zu empfehlen.
Am Abend kamen wir in Korsør an und holten uns einiges an Informationsmaterial in der Tourist
Info. Hier trafen wir das erste Mal auf eine deutschsprechende Person. Die nette Dame in der Tourist Info
gab uns einige Tipps, was sehenswert in Dänemark ist. So änderte sich die ursprüngliche
Route. Dort erhielten wir auch die kostenlose Broschüre Motorvej, die alle Sehenswürdigkeiten
entlang der Autobahn zeigt und noch einige Hotels und Campingplätze. Die Zeitschrift sollte man sich
auf jeden Fall besorgen, wenn man mit dem Auto in Dänemark unterwegs ist.
Unser erster Campingplatz lag direkt unter der Brücke Storebæltbrücke zwischen Korsør und Nyborg. Der Campingplatz Storebælt ist zu empfehlen.
Um 9.30 Uhr sind wir vom Campingplatz losgefahren und haben auf einer Raststätte
gefrühstückt. Dort waren alle Picknickplätze belegt, da der Feiertag Christi Himmelfahrt war
und deshalb viele Dänen unterwegs waren.
An der Stelle ist uns erneut bewusst geworden, wie kinderfreundlich Dänemark ist. Gut ausgebaute
Spielplätze, große Wiesen, viele Sitzmöglichkeiten für Gruppen oder Familien und viel
Platz zum Austoben zeichnen die Kinderfreundlichkeit aus. Viele Kleinigkeiten, wie z.B. öffentliche
WC´s, sind sowohl in den vielen Parkanlagen und auf den Raststätten zu finden. Wir haben uns
einfach überall sehr wohl gefühlt.
Unsere Reise führte uns weiter zu der Stadt Faaborg. Faaborg hatte einen schönen Hafen zu
bieten, an dem wir entlang spaziert sind. In der nahen Umgebung der Stadt haben wir das Schloss Hvedholm
Slot besucht. Diese Sehenswürdigkeit war in unserer Karte eingezeichnet. Doch wir mussten das Schloss
eine ganze Weile suchen, da es sehr schlecht ausgeschildert war.
Das Schloss ist sehr hübsch anzuschauen und in der riesigen Parkanlage kann man seinen Urlaub
genießen. Heute wird das Schloss als Hotel genutzt.
Wir sind eine Weile durch die Parkanlage gelaufen und entdeckten ein sehr schönes Plätzchen mit
einem wundervollen Panorama.
Anschließend sind wir weiter nach Middelfart gefahren, um von dort die nächste Brücke zu
besichtigen. Diese Brücke verbindet Fünen und das Festland Jütland. Es gibt an der Stelle
sogar 2 Brücken, eine für die Autobahn und noch eine für die Bundesstraße. Die
Brücken sind aber in keinster Weise mit der Storebæltbrücke zu vergleichen.
Anschließend sind wir den Ort Fredericia angefahren, da uns die Dame in der Tourist Info in
Korsør die Stadt empfohlen hat. Es handelt sich bei Fredericia um eine alte Festungsstadt. Die
Wallanlage ist heute noch sehr gut erhalten und kann besichtigt werden. Der Besucher kann auf der
Wallanlage alles zu Fuß ablaufen und erhält an vielen Stellen, durch kleine Tafeln,
Informationen über die Festungsanlage und die Schlacht von 1849. Damals tobte vor den Toren der Stadt
eine Schlacht, die heute das wichtigste Ereignis der Geschichte für Fredericia darstellt.
Etwa 10km von Fredericia entfernt, fanden wir unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campingplatz MyCamp Trelde.
Nach unserem Frühstück auf dem Campingplatz und einem kleinen Spaziergang am Strand haben wir
uns auf den Weg nach Vejle aufgemacht. In der Stadt haben wir eine der längsten und höchsten
Brücken Dänemarks gesehen: Vejlefjordbro. Eine Windmühle, die weit über die Stadt
hinaus sichtbar ist, stellt das Wahrzeichen der historischen Stadt dar. Die Stadt hat eine schöne Lage
in einem Fjordausläufer mit viel Wald und ungewöhnlich steilen Anhöhen.
Wir fuhren weiter nach Århus. Diese Stadt ist sehr sehenswert und wir können nur empfehlen dort einen Stopp einzulegen. Es gibt zahlreiche Museen, Ausstellungen und Touristen Angebote. Zur Zeit unseres Besuches gab es in der Innenstadt eine Bilderausstellung, die die Landschaften bzw. Sehenswürdigkeiten der Welt abgebildet haben.
Eine wichtige und bekannte Sehenswürdigkeit ist das
"Den Gamble By" (Die alte Stadt).
Es handelt sich dabei um ein Stadtviertel, wie es
früher einmal ausgesehen hat. Wir sind mit der Vorstellung dorthin gelaufen, dass man dieses Viertel
so betreten kann. Leider muss man dort einen Eintritt von ca. 12 Euro pro Person zahlen. Das war uns etwas
zu teuer und wir hätten auch nur noch eine Stunde Zeit gehabt, das Viertel anzuschauen, da es bereits
um 17 Uhr geschlossen wird.
Wir sind dann weiter ein Stück mit dem Auto gefahren und haben uns noch das Marselisborg Slot
angeschaut. Das ist die Sommerresidenz der königlichen Familie. Übrigens war an dem Tag sehr
schlechtes Wetter, sodass es auch nicht viel Spaß machte draußen im kalten Regen
rumzulaufen.
Anschließend sind wir aus der Stadt gefahren und haben eine Kartbahn gesucht. Viktor hatte irgendwo gelesen, dass es die größte Kartbahn Europas sein sollte. Nachdem wir eine nette Passantin nach dem Weg gefragt haben, fanden wir die Racehall. Es handelt sich dabei "nur" um Europas größte Indoor Kartbahn.
Wir fuhren zu unserem nächsten Reiseziel Billund und fuhren dort direkt auf den Campingplatz neben Legoland, sodass wir für den nächsten Tag sehr wenig Anreisezeit benötigten und uns die Parkgebühr ebenfalls sparen konnten.
Wir standen pünktlich zur Eröffnung um 10.00 Uhr vor dem
Legoland . Unsere Karten hatten wir gleich im
Campingplatz gekauft, sodass wir nur noch am Eingang anstehen mussten.
Als aller erstes schauten wir uns die Minilandwelt an, wo viele Sehenswürdigkeiten der Welt in Miniaturgröße dargestellt sind. Natürlich sind alle Sehenswürdigkeiten aus Legosteinen gebaut, was ein riesiger Zeit- und Arbeitsaufwand ist.
Wir merkten schnell, dass der Park für Familien mit Kindern ausgelegt ist und die meisten Fahrgeschäfte nur für Kinder geeignet sind. Wir sind lediglich mit einer Achterbahn und einer Wildwasserbahn gefahren, was aber nicht sehr spektakulär war. Die Wartezeit von fast einer Stunde bei der Achterbahn hat es kaum entschädigt.
Am Nachmittag sind wir ins 4D Kino gegangen und haben uns LEGO Racers angesehen. Das Erlebnis war jedoch sehr enttäuschend, sodass wir uns keinen weiteren 4D Film angeschaut haben, was wir ursprünglich vorhatten.
So bewegten wir uns gegen 17 Uhr in Richtung Ausgang. Direkt gegenüber vom Freizeitpark liegt ein
weiterer Ferienpark: das Lalandia.
Da wir noch Zeit hatten, haben wir einen Blick in das Center geworfen.
Im Feriencenter findet man einen Aqua Park mit Wasserrutschen und zahlreichen weiteren
Wasseraktivitäten. Außerdem kann man in dem Center vielen Sportaktivitäten, wie Badminton,
Bowling, Minigolf und Fitnesstraining nachgehen. Abgerundet wird das ganze durch eine südländisch
eingerichtete Arkade, wo viele Restaurants zu finden sind. Dieser Bereich ist mit einem künstlichen
Himmel überdacht, sodass es dem mediterranen Flair nahe kommt.
Für unseren letzten Urlaubstag gönnten wir uns ein Frühstück im Bistro des Campingplatzes, bevor wir uns auf die Heimreise machten.
Wir haben einen Umweg eingeplant und sind noch zur Stadt Esbjerg gefahren. Die Stadt gibt bis auf kleine
Ausnahmen nichts Sehenswertes her. Wenn man jedoch die Stadt nach Westen verlässt, kommt man über
die Küsten- Bundesstraße direkt zum sehr langen Sandstrand. Am Strand von Esbjerg gibt es 4
weiße
Skulpturen,
die den Namen "Mennesket ved havet" (Der Mensch am Meer) tragen und vom
dänischen Künstler Svend Wiig Hansen aus Beton angefertigt wurden. Die Skulpturen zeigen
Männer in sitzender Pose, die auf das Meer schauen. Wir hatten die Skulpturen auf einem Prospekt
entdeckt und wollten sie gerne anschauen.
Nach unserem kurzen Ausflug nach Esbjerg steuerten wir wieder Deutschland an. Wir fuhren die erste
Strecke auf einer Bundesstraße bevor wir kurz vor der Grenze auf die Autobahn gelangten.
Gegen Mittag sind wir in Esbjerg losgefahren und brauchten für die 517 km rund 7 Stunden. Schuld
daran war der Elbtunnel in Hamburg, wo wir durch den Stau sehr viel Zeit verloren haben. Wir empfehlen
daher, das Nadelöhr am Wochenende oder zu Ferienbeginn bzw. Feiertagen zu meiden.