Unsere Route mit den wichtigsten Stationen


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Ausflug nach Seeland

Sorø Straße in Sorø Sorø

Kirche in Sorø Da wir recht weit aus der Stadt raus gefahren waren, beschlossen wir unsere Reise weiter Richtung Westen fortzusetzen. Unser nächstes Ziel war die Stadt Sorø. Hier gab es eine wunderschöne Parkanlage direkt an einem See nahe der Innenstadt. Die ganze Anlage war sehr gepflegt und war wohl teil einer Schule.

Stadtpark Sorø Stadtpark Sorø Kleines Häusschen

See im Nationalpark Wir haben unsere Tour fortgesetzt und entdeckten nahe der Stadt den Nationalpark bei Lynge. Wir liefen zu einem Golfplatz, der von der Straße ausgeschildert war. Golfplätze haben wir in Dänemark öfters ausgeschildert gesehen. Auf dem Weg dorthin sahen wir sehr schöne kleine idyllische Häuser.

Nationalpark bei Lynge Wäldchen des Nationalparks Inmitten des Nationalparks lag ein See, dessen Ufer wir unbedingt erreichen wollten. Dafür sind wir durch ein naturbelassenes Waldstück gelaufen und hielten uns dabei nicht an den Weg. Der Weg war oft kaum zu erkennen, da umgefallene Bäume diesen an manchen Stellen gekreuzt haben. Als wir später wieder auf dem Rückweg zu unserem Auto waren, haben wir eine Karte gesehen, die einen Rundgang durch unser gelaufenes Waldstück ausgeschildert hat.

Plan des Nationalparks Gegen 13.30 Uhr saßen wir zum Mittagessen in der Stadt Næstved. Die Stadt haben wir uns ein bisschen angeschaut und noch kurz im Supermarkt eingekauft.

Zwischen den einzelnen Städten haben wir versucht, die "Landwirtschaftlich schönen Strecken" zu fahren. Die Schilder für diese Strecken, die in ganz Dänemark zu finden sind, sind durch eine Blume ausgezeichnet. Deswegen tragen die Strecken auch den Namen Margerite-Route. Es handelt sich dabei immer um abgelegene, schmale und sehr gewundene Landstraßen, wo selten ein Auto anzutreffen ist. Deswegen sind diese Strecken sehr gut für Fahrradfahrer zu empfehlen. Man sieht sehr schöne Landschaften, fährt durch kleine Dörfer mit niedlichen Häusern und es bietet sich jederzeit eine Gelegenheit zum Rasten an. Für Wohnwagen ist die Margerite-Route nicht unbedingt zu empfehlen.

Storebæltbrücke Am Abend kamen wir in Korsør an und holten uns einiges an Informationsmaterial in der Tourist Info. Hier trafen wir das erste Mal auf eine deutschsprechende Person. Die nette Dame in der Tourist Info gab uns einige Tipps, was sehenswert in Dänemark ist. So änderte sich die ursprüngliche Route. Dort erhielten wir auch die kostenlose Broschüre Motorvej, die alle Sehenswürdigkeiten entlang der Autobahn zeigt und noch einige Hotels und Campingplätze. Die Zeitschrift sollte man sich auf jeden Fall besorgen, wenn man mit dem Auto in Dänemark unterwegs ist.

Unser erster Campingplatz lag direkt unter der Brücke Storebæltbrücke zwischen Korsør und Nyborg. Der Campingplatz Storebælt ist zu empfehlen.

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Das Festland Jütland

Strand des Campingplatzes nahe Fredericia Nach unserem Frühstück auf dem Campingplatz und einem kleinen Spaziergang am Strand haben wir uns auf den Weg nach Vejle aufgemacht. In der Stadt haben wir eine der längsten und höchsten Brücken Dänemarks gesehen: Vejlefjordbro. Eine Windmühle, die weit über die Stadt hinaus sichtbar ist, stellt das Wahrzeichen der historischen Stadt dar. Die Stadt hat eine schöne Lage in einem Fjordausläufer mit viel Wald und ungewöhnlich steilen Anhöhen.

Wir fuhren weiter nach Århus. Diese Stadt ist sehr sehenswert und wir können nur empfehlen dort einen Stopp einzulegen. Es gibt zahlreiche Museen, Ausstellungen und Touristen Angebote. Zur Zeit unseres Besuches gab es in der Innenstadt eine Bilderausstellung, die die Landschaften bzw. Sehenswürdigkeiten der Welt abgebildet haben.

Bildergalerie in Århus Eine wichtige und bekannte Sehenswürdigkeit ist das "Den Gamble By" (Die alte Stadt). Es handelt sich dabei um ein Stadtviertel, wie es früher einmal ausgesehen hat. Wir sind mit der Vorstellung dorthin gelaufen, dass man dieses Viertel so betreten kann. Leider muss man dort einen Eintritt von ca. 12 Euro pro Person zahlen. Das war uns etwas zu teuer und wir hätten auch nur noch eine Stunde Zeit gehabt, das Viertel anzuschauen, da es bereits um 17 Uhr geschlossen wird.

Marselisborg Slot in Århus Wir sind dann weiter ein Stück mit dem Auto gefahren und haben uns noch das Marselisborg Slot angeschaut. Das ist die Sommerresidenz der königlichen Familie. Übrigens war an dem Tag sehr schlechtes Wetter, sodass es auch nicht viel Spaß machte draußen im kalten Regen rumzulaufen.

Anschließend sind wir aus der Stadt gefahren und haben eine Kartbahn gesucht. Viktor hatte irgendwo gelesen, dass es die größte Kartbahn Europas sein sollte. Nachdem wir eine nette Passantin nach dem Weg gefragt haben, fanden wir die Racehall. Es handelt sich dabei "nur" um Europas größte Indoor Kartbahn.

Wir fuhren zu unserem nächsten Reiseziel Billund und fuhren dort direkt auf den Campingplatz neben Legoland, sodass wir für den nächsten Tag sehr wenig Anreisezeit benötigten und uns die Parkgebühr ebenfalls sparen konnten.

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Esbjerg und Heimreise

Für unseren letzten Urlaubstag gönnten wir uns ein Frühstück im Bistro des Campingplatzes, bevor wir uns auf die Heimreise machten.

Statuenn in Esbjerg Wir haben einen Umweg eingeplant und sind noch zur Stadt Esbjerg gefahren. Die Stadt gibt bis auf kleine Ausnahmen nichts Sehenswertes her. Wenn man jedoch die Stadt nach Westen verlässt, kommt man über die Küsten- Bundesstraße direkt zum sehr langen Sandstrand. Am Strand von Esbjerg gibt es 4 weiße Skulpturen, die den Namen "Mennesket ved havet" (Der Mensch am Meer) tragen und vom dänischen Künstler Svend Wiig Hansen aus Beton angefertigt wurden. Die Skulpturen zeigen Männer in sitzender Pose, die auf das Meer schauen. Wir hatten die Skulpturen auf einem Prospekt entdeckt und wollten sie gerne anschauen.

Nach unserem kurzen Ausflug nach Esbjerg steuerten wir wieder Deutschland an. Wir fuhren die erste Strecke auf einer Bundesstraße bevor wir kurz vor der Grenze auf die Autobahn gelangten.
Gegen Mittag sind wir in Esbjerg losgefahren und brauchten für die 517 km rund 7 Stunden. Schuld daran war der Elbtunnel in Hamburg, wo wir durch den Stau sehr viel Zeit verloren haben. Wir empfehlen daher, das Nadelöhr am Wochenende oder zu Ferienbeginn bzw. Feiertagen zu meiden.

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